Mitglieder*Innen

Amanda Röling  

Mein Name ist Amanda. Ich war eigentlich schon immer auf alternativen Schulen.

Ich bin kurze Zeit auf einer staatlichen Grundschule gewesen, auf der ich nicht wirklich klar kam. Danach  wechselte ich dann auf die Freie Schule Dreisamtal. Dort habe ich meinen Werkrealschulabschluss absolviert. Danach habe ich eine Ausbildung angefangen, die nach einem halbe Jahr abgebrochen habe. Darauf hin habe ich kurzfristig bei Abinom angefragt, ob sie noch Plätze für das kommende Schuljahr haben. Ich kannte den Verein über Freunde, die den Verein wenige Jahre davor gegründet haben. Es waren noch Plätze frei. Ich wurde aufgenommen.

Mein erstes Jahr habe ich damit verbracht, in den Unterricht zu gehen und mir alles einmal anzuschauen. Ich habe dann angefangen, mich mit manchen Dingen mehr auseinanderzusetzen und mich in die Themen einzuarbeiten. Was mir besonders gefallen hat, war das Gruppengefühl: von Anfang an es war wie eine kleine Familie, mit denen man seinen Schultag gestaltet. Mittlerweile bin ich in meinem dritten Jahr bei Abinom und mache dieses Jahr (2020) meine Prüfung.

Ich finde es sehr interessant, wie man im Verein im Verlaufe der Zeit an seinen Aufgaben wächst. Von Vereinsarbeit, Mails schreiben, Rechnungen schreiben, im Vorstand sein, Dokumente für Ämter fertigstellen… ect.

Anfangs hatte ich bisschen Hemmung, weil ich es mir nicht so zugetraut habe. Aber um so mehr man die ganzen organisatorischen Sachen mitbekommt, traut man sich auch immer mehr zu.  Aber das Gute ist, dass man das Ganze nicht alleine macht. Man hat immer Leute, die einen unterstützen. Es gibt jedem eine gewisse Grundverantwortung, im Verein mitzuwirken, damit auch alles funktioniert. Es ist dennoch eine anstrengende Rolle,  Schüler*in und „Schulleitung“ in einem zu sein, sich zu motivieren und die ganzen rechtlichen/organisatorischen Dinge im Auge zu behalten.

Die Zusammenarbeit mit unseren Lehrer*innen ist eines der Dinge, die ich sehr schätze, da es nicht wie an der Schule die Hierarchie der Lehrer*innen und Schüler*innen gibt, sondern die Schüler*innen und die Lehrer*innen  begegnen sich auf Augenhöhe.

Was auch immer und wieder eine Herausforderung ist, ist sich gut zu strukturieren und in einen funktionierenden Lernalltag rein zu kommen. Gerade in der Prüfungszeit kann das schon sehr hart sein, da man eben keine Noten hat, um sich einzuschätzen, aber da hat man immer die Möglichkeit sich den Rat von unseren Lehrer*innen zu holen oder man fragt andere aus der Gruppe z.B. seine Texte korrigieren zu lassen. Da sieht man doch hin und wieder, die Vor- und Nachteile von Noten. Dennoch bin ich sehr froh, dass ich keine habe. In dem Jahr, wo man sich entscheidet die Prüfung anzutreten, wird es doch auch sehr stressig. Wir  sind sehr damit beschäftigt zu lernen. Viele gehen zusammen in die Universitätsbibliothek und lernen dort nach dem Unterricht oder noch vor dem Unterricht

Dennoch ist diese Wahl zur Vorbereitung der Prüfung nicht unbedingt die leichteste. Aber diese Herausforderungen anzunehmen und zu schauen, wie man selbständig das schafft ist besser für mich als auf eine stattliche Schule zu gehen. Man lernt ganz andere Dinge, die wie ich glaube, für das weitere Leben wichtig sind.

Timon Hosch

2017 bis voraussichtlich 2019 bei Abinom, dann Abitur-Prüfung.
Durch eine Freundin lernte ich Abinom kennen und habe mich, da mir mir das Konzept sehr gefiel, kurz nach meiner 3-tägigen Hospitation beworben.
Was ausschlaggebend war und mich überzeugte diese Entscheidung zu treffen, sind unter anderem folgende Aspekte, die Grundlagen, auf denen die Idee aufbaut:
Es wird bei regelmäßigen Treffen alles Aktuelle besprochen und der Raum für Ideen und Diskussionen geboten, gefolgt von einer Abstimmung. Diese Kommunikationsplattform sowie die begrenzte Zahl an Teilnehmenden in der Gruppe dient dem gesunden Verständnis untereinander, dem Erreichen von Zielen und erzeugt eine offene Atmosphäre. Man lernt sich besser kennen und es besteht ein vertrautes Umfeld.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass jeder der sich aus eigener Motivation auf das Abitur vorbereiten will, hier eine gute Alternative zum gängigen Schulsystem findet.
Abseits von Abinom arbeite ich Samstags auf einem Recyclinghof in Haslach und bin dabei meinen Führerschein zu machen.
Außerdem zeichne ich auf Papier und male auf Leinwand, mache Musik mit herkömmlichen sowie elektronischen Instrumenten und verfolge körperliche Aktivitäten, darunter Fitness, Skaten, Mountainbiking, Fußball etc.

Nach Abinom will ich reisen, eventuell im Ausland arbeiten, unterschiedliche Menschen und Kulturen kennenlernen, generell Erfahrungen und Erlebnisse sammeln, die mir bei allen weiteren Entscheidungen helfen.

 

 

Hannah Gruner

Jasper Pabst

Johanna Bianchi

Hannah Goldschmidt

Greta Gisinger

Julian Hoffmann

Maryam Güngör